Ist ein Patient reanimationspflichtig geworden, so befindet er sich am Scheidepunkt des Lebens. Dieser Umstand weckt Stress bei den Helfern. Die meisten Unsicherheiten aufgrund von geringen theoretischen Vorkenntnissen und mangelnder Erfahrung können durch Aneignung theoretischer Grundlagen und durch die praktische Übung am halbautomatischen Defibrillator FRED abgebaut werden.
Aber nicht jeder darf das Gerät bedienen, in der Bergwacht wird eine Einweisung vorausgesetzt.
Die Ausbildung umfasst 8 Stunden in denen zuerst die Grundlagen der Reanimation vertieft werden danach wird der Defibrillator zu den Übungen hinzugezogen.
Alle 2 Jahre wird eine Nachschulung mit 4 Stunden fällig, damit das erlernte nicht vergessen und gefestigt wird.
Ein Herzstillstand kann mehrere Gründe haben und nur in einem Fall kann der Defibrillator dem Patienten mit Stromstößen helfen - dem Kammerflimmern - im Prinzip kann in den anderen Fällen der Defibrillator keine Stromstöße geben, da dies in seiner Software so programmiert ist. Jedoch sollte ein Arzt anwesend sein, kann der Defibrillator in den Arztmodus gestellt werden, in diesem Modus kann der Arzt die Joule - die Energie des Stromes - selbst von 1 Joule bis180 Joule einstellen und den Stromstoß auch selbst auslösen, ohne das die Software eingreift.